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Die Gesellenprüfung im Bautenmalerhandwerk: so läuft sie ab

Die Abschlussprüfung, die zeigt, ob du dich ausgelernter Maler nennen darfst

Einleitung

Die Gesellenprüfung ist der Höhepunkt deiner Ausbildung zum Bautenmaler. Hier zeigst du, dass du das ganze Handwerk zusammenfügen kannst — Planung, Vorbehandlung, Technik und Finish — unter kontrollierten, zeitlich begrenzten Bedingungen. Die Prüfung wird von Malerfagets faglige Fællesudvalg (MFFU) verwaltet, dem Fachausschuss, der die Rahmenbedingungen für die Ausbildung und die Gesellenprüfung festlegt.

Was die Prüfung typischerweise enthält

Die Gesellenprüfung im Bautenmalerhandwerk erstreckt sich über mehrere Arbeitstage, gefolgt von einem Beurteilungstag. Sie ist um eine Reihe von Teilaufgaben herum aufgebaut, die zusammen die Breite des Fachs abdecken — unter anderem Design und Dekoration, Aufmaß, Farbnachstellung, Grundbehandlung verschiedener Untergründe, Tapezieren, Deckenbehandlung sowie die Behandlung von altem und neuem Holzwerk. Der Zweck ist, dich quer durch das Fach zu prüfen, nicht nur in einer einzigen Disziplin.

  • 01Design- und Dekorationsaufgabe
  • 02Aufmaß und Planung der Arbeit
  • 03Farbnachstellung und -analyse
  • 04Grundbehandlung ausgewählter Untergründe
  • 05Tapezieren
  • 06Behandlung von Decke und Holzwerk, sowohl neu als auch älter

Regeln während der Prüfung

Bei der Gesellenprüfung selbst dürfen grundsätzlich nur wasserbasierte Produkte verwendet werden (entsprechend dem niedrigsten MAL-Code, 00-1), was die allgemeine Bewegung der Branche weg von lösemittelbasierten Produkten aus Gründen des Arbeitsschutzes widerspiegelt. Um zur Gesellenprüfung zugelassen zu werden, musst du außerdem grundsätzlich in deinen Schulperioden mindestens die Note 02 erreicht haben, und mit der Anmeldung ist eine Gebühr verbunden.

So bereitest du dich am besten vor

Die beste Vorbereitung auf die Gesellenprüfung ist die, die während deiner gesamten Lehrzeit stattfindet — nicht nur in den Wochen vor der Prüfung. Übe, deine Zeit zu planen, behalte die Reihenfolge der Arbeitsschritte im Griff und bitte deinen Meister oder die Gesellen laufend darum, kritisch auf deine Arbeit zu schauen. Je mehr du daran gewöhnt bist, im Praktikum unterwegs beurteilt zu werden, desto weniger wird die Prüfungssituation selbst zur Überraschung.

Denk auch daran, dass es bei der Bewertung nicht nur um die letzte, sichtbare Schicht geht. Wie in der täglichen Arbeit zählen Vorbereitung, Ordnung, Arbeitsablauf und Dokumentation zum Gesamteindruck — dieselben Dinge, die gutes Handwerk auch außerhalb der Prüfungssituation kennzeichnen.