Einleitung
Ausrüstung macht keinen Fotografen, aber die richtige Ausrüstung macht die richtigen Aufgaben möglich. Als Fachkraft musst du deine Werkzeuge so gut kennen, dass sie zu einer Verlängerung deiner Hand und deines Auges werden — nichts, wofür du innehalten und nachdenken musst.
Kameragehäuse
Das Kameragehäuse beherbergt den Sensor und die Steuerung. Professionelle Kameras haben typischerweise einen größeren Sensor, der mehr Licht einfängt und eine bessere Bildqualität liefert, besonders bei wenig Licht. Du lernst, die Kamera manuell einzustellen, damit du nicht von einer Automatik abhängig bist, die falsch rät.
Objektive
Das Objektiv ist für das Bild oft wichtiger als die Kamera selbst. Die Brennweite bestimmt, wie viel du aufs Bild bekommst und wie das Motiv aussieht.
| Objektivtyp | Typische Verwendung |
|---|---|
| Weitwinkel | Landschaften, Architektur, enge Räume, in denen du viel mitbekommen musst |
| Normal/Standard | Reportage, Alltagsmotive, die dem ähneln, was das Auge sieht |
| Tele | Sport, Tiere und Porträts aus der Distanz |
| Makro | Nahaufnahmen kleiner Motive wie Schmuck und Insekten |
Hell
Das Wort ‚Fotografie‘ bedeutet, mit Licht zu zeichnen, und Licht ist der wichtigste Rohstoff des Berufs. Du arbeitest sowohl mit dem natürlichen Licht als auch mit künstlichem Licht, das du selbst steuerst.
- 01Studioblitz mit Softboxen für weiches, gleichmäßiges Licht in Porträts.
- 02Reflektoren, die Licht zurückwerfen und harte Schatten beseitigen.
- 03Stativ für lange Belichtungszeiten und scharfe Bilder bei schwachem Licht.
- 04Belichtungsmesser oder das Histogramm der Kamera zur Kontrolle der Belichtung.
Pflege und Betreuung
Saubere Ausrüstung hält länger und liefert bessere Bilder. Halte die Objektive frei von Staub und Fingerabdrücken, bewahre die Ausrüstung trocken und geschützt auf und reinige den Sensor vorsichtig oder lass ihn professionell reinigen. Eine gute Kamera ist eine Investition, auf die du aufpasst.