Einleitung
Einer der großen Vorteile einer Berufsausbildung ist, dass du während des größten Teils der Ausbildung Gehalt bekommst. Als Fotografen-Azubi bist du im Betrieb angestellt und bekommst ab dem Tag eine Ausbildungsvergütung, an dem dein Ausbildungsvertrag in Kraft tritt. Das gilt nicht nur, wenn du draußen im Betrieb arbeitest, sondern auch in den Zeiträumen, in denen du in der Schule bist.
Der Lohn steigt, je weiter du kommst
Die Ausbildungsvergütung ist nicht durchgehend fest. Sie ist stufenweise aufgebaut, sodass du mehr bekommst, je ein Jahr weiter du in der Ausbildung vorrückst. Der Gedanke ist einfach: je mehr du kannst und je mehr du zum Betrieb beiträgst, desto höher wird dein Lohn. So wird deine Entwicklung unterwegs belohnt.
Der Tarifvertrag setzt den Rahmen
Deine Bedingungen als Azubi sind in einem Tarifvertrag beschrieben, der zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Fotografenbereich ausgehandelt wurde. Der Tarifvertrag legt unter anderem deinen Lohn, deine Arbeitszeit und eine Reihe deiner Rechte fest. Im Fotografenbereich stehen Dansk Journalistforbund auf Arbeitnehmerseite und Dansk Industri auf Arbeitgeberseite hinter der Vereinbarung.
Ein wichtiges Prinzip ist, dass der Auszubildendenlohn nach dem Tarifvertrag gilt, selbst wenn dein Arbeitgeber nicht selbst Mitglied im Arbeitgeberverband ist. Der Tarifvertrag wirkt also als Schutz, der dir ordentliche Bedingungen sichert, unabhängig davon, in welchem Betrieb du bist.
Was decken die Bedingungen sonst noch ab?
- 01Arbeitszeit - eine gewöhnliche Vollzeitwoche im Fotografenbereich beträgt normalerweise 37 Stunden.
- 02Urlaub und freie Tage nach den geltenden Regeln.
- 03Altersvorsorge und Zulagen, die du in manchen Fällen selbst mitgestalten kannst.
- 04Lohn während des Schulaufenthalts, sodass dir kein Einkommen entgeht, wenn du nicht im Betrieb bist.
Wenn du ausgelernt hast
Wenn du die Gesellenprüfung bestanden hast, bist du gelernter Fotograf. Damit endet der Auszubildendenlohn, und du musst stattdessen einen normalen Lohn vereinbaren - entweder als Angestellter in einem Betrieb oder als Selbstständiger mit eigenen Kunden. Als Fachkraft stehst du deutlich stärker da, sowohl fachlich als auch bei Lohnverhandlungen.