Die Branche heute: wo arbeitet eine Oberflächenbeschichterin oder ein Oberflächenbeschichter?
Windkraftanlagen, Brücken, Offshore und Industrie — und die Aussichten nach vorn
Einleitung
Oberflächen, die bei hartem Wetter und in rauen Umgebungen halten müssen, finden sich überall in der modernen Gesellschaft — und dahinter stehen Oberflächenbeschichter. Es ist ein Beruf mit breiter Berührungsfläche zur Industrie, und das bedeutet viele verschiedene Arten von Arbeitsplätzen.
Wo kannst du später arbeiten?
- 01Die Eisen- und Metallindustrie
- 02Die Windkraftindustrie, in der Türme und Komponenten gegen Wind und Wetter geschützt werden müssen
- 03Offshore- und maritime Industrie, einschließlich Werften
- 04Maschinen- und Produktionsbetriebe
- 05Betriebe, die Pulverbeschichtung von Möbeln, Haushaltsgeräten und Metallteilen ausführen
- 06Aufträge für große Stahlkonstruktionen wie Brücken, Masten und Türme
Verschiedene Aufgaben, verschiedene Umgebungen
Arbeitest du an großen Konstruktionen, kommst du oft auf Baustellen und in die Höhe an Brücken und Türmen. Entscheidest du dich für Bauteil- und Industrielackierung, findet ein Großteil der Arbeit in Produktionshallen mit automatisierten Anlagen und Spritzkabinen statt. So kannst du den Arbeitsalltag finden, der zu dir passt.
Wie sehen die Jobmöglichkeiten aus?
Als fertig ausgebildeter Oberflächenbeschichter ist die Arbeitslosigkeit generell niedrig, und mehrere der Branchen, mit denen das Fach verbunden ist — nicht zuletzt die grüne Energie mit Windkraftanlagen — wachsen. Wenn Dänemark und der Rest der Welt mehr Infrastruktur und mehr erneuerbare Energie bauen, wächst der Bedarf, den Stahl zu schützen, mit.
Die Zukunft des Fachs
Die Technik entwickelt sich weiter: mehr Automatisierung, neue und umweltfreundlichere Produkte und verschärfte Anforderungen an die Dokumentation. Das bedeutet nicht, dass das Fach verschwindet — es bedeutet, dass ein tüchtiger Oberflächenbeschichter ständig Neues lernen muss. Und gerade das macht es spannend, im Fach zu bleiben.
“Solange die Welt in Stahl baut, muss jemand ihn vor Rost schützen.”