Die Branche heute – wo arbeiten die Assistenten, und was wird nachgefragt?
Arbeitsplätze, Jobmöglichkeiten und die Aussichten für die Zukunft
Einleitung
Wenige Facharbeiterausbildungen haben ein so breites Jobfeld wie diese. Als Sozial- und Gesundheitsassistent kannst du in der Kommune, in der Region und in privaten Angeboten arbeiten – und weil die Bevölkerung länger lebt, ist der Bedarf an tüchtigen Händen und Köpfen in Pflege und Behandlung groß und wachsend. Das gibt eine Jobsicherheit, von der viele andere Fächer nur träumen können.
Wo arbeitest du?
- 01Somatische Krankenhäuser – auf Stationen zusammen mit Pflegekräften und Ärzten
- 02Pflegeeinrichtungen und häusliche Pflege der Kommune
- 03Die Psychiatrie – sowohl die regionale Behandlungspsychiatrie als auch die kommunale Sozialpsychiatrie
- 04Rehabilitation und Wiederherstellungstraining
- 05Wohnstätten und spezialisierte Angebote
- 06Der akute und aufsuchende Bereich, zum Beispiel Akutfunktionen in der Kommune
Nachfrage und Arbeitsplatzsicherheit
Im ganzen Land fehlt Sozial- und Gesundheitspersonal, und die Prognosen deuten darauf hin, dass der Bedarf wächst, da es immer mehr ältere Menschen gibt. Für dich bedeutet das, dass die Arbeitslosigkeit unter frisch Ausgelernten gering ist und dass du oft zwischen mehreren Jobarten und Regionen wählen kannst. Es ist eine Ausbildung, die tatsächlich in einen Job führt.
Tendenzen, die das Fach formen
Das Gesundheitswesen verlagert in diesen Jahren mehr Aufgaben näher an den Bürger – das, was man das bürgernahe Gesundheitswesen nennt. Patienten werden schneller aus dem Krankenhaus entlassen und zu Hause oder im Pflegezentrum weiterbehandelt. Das gibt Assistenten mehr eigenständige Verantwortung und komplexere Aufgaben als früher. Gleichzeitig nehmen Wohlfahrtstechnologie und digitale Dokumentation mehr Raum ein, sodass der Umgang mit Systemen und Hilfsmitteln zu einem größeren Teil des Berufs wird.
Das verlangt von dir, immer weiterzulernen, macht den Beruf aber auch vielseitiger: du kannst dich dort spezialisieren, wo es dich am meisten interessiert – zum Beispiel Demenz, Psychiatrie, Palliation oder Notfallarbeit.
“Es ist keine Frage, ob du gebraucht wirst – sondern wo du am liebsten einen Unterschied machen willst.”