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Artikel·Zahntechniker·Die Branche und der Arbeitsmarkt

Die Branche heute: Handwerk trifft digitale Zahntechnik

Wo arbeiten Zahntechniker, wer braucht sie, und wie verändert die Technologie das Fach?

Einleitung

Zahntechniker sind keine große Berufsgruppe, aber ihre Kompetenzen sind spezialisiert und gefragt. Wir alle brauchen irgendwann eine Zahnbehandlung, und hinter vielen Kronen, Brücken und Prothesen steht ein Zahntechniker, der sie mit großer Präzision gefertigt hat.

Wo arbeitet man?

Die meisten Zahntechniker arbeiten in Dentallaboren, die Zahnersatz im Auftrag von Zahnärzten herstellen. Du kannst auch bei einer klinischen Zahntechnikerin, im kommunalen Zahndienst oder selbständig mit eigenem Labor arbeiten. Manche gehen in Richtung Vertrieb, Lehre oder technischen Support bei Lieferanten von Dentalausrüstung und -materialien.

  • 01Dentallabore, die an Zahnärzte liefern.
  • 02Klinische Zahntechniker mit direktem Patientenkontakt.
  • 03Die kommunale Zahnpflege.
  • 04Selbstständiger Betrieb mit eigenem Labor.
  • 05Lieferanten von Dentalgeräten, Materialien und Software.

Was treibt die Nachfrage?

Der Bedarf an Zahntechnik hängt mit großen gesellschaftlichen Tendenzen zusammen. Die Bevölkerung wird älter, und mehr Menschen behalten ihre eigenen Zähne länger, was einen dauerhaften Bedarf an Kronen, Brücken und Implantatlösungen erzeugt. Gleichzeitig fragen die Menschen zunehmend schöne, natürlich aussehende Lösungen nach. Das schafft einen stabilen Markt für Fachleute, die Prothetik herstellen können, die sowohl funktioniert als auch gut aussieht.

Die Technologie verschiebt das Fach

Der digitale Arbeitsablauf hat in den Laboren richtig Einzug gehalten. Heute werden Abdrücke digital gescannt, Prothetik wird in CAD-Programmen konstruiert und auf 3D-Druckern oder Fräsmaschinen gefertigt. Das heißt nicht, dass das manuelle Handwerk verschwindet - Nachbearbeitung, Anpassung und Farbgebung erfordern weiterhin einen tüchtigen Handwerker. Der Zahntechniker, der sowohl das Digitale als auch das Manuelle beherrscht, steht stark da.

Jobaussichten

Weil die Berufsgruppe spezialisiert und der Bedarf stabil ist, sind die Beschäftigungsaussichten für alle, die die Ausbildung abschließen, generell gut. Wie in vielen Berufsausbildungen ist die größte Herausforderung oft, am Anfang einen Ausbildungsplatz zu finden - und nicht, hinterher Arbeit zu finden. Für klinische Zahntechniker werden die Jobmöglichkeiten an mehreren Orten im Land als richtig gut beschrieben.

Das Fach steht mit einem Bein im klassischen Handwerk und mit einem in der digitalen Zukunft. Die Besten stehen auf beiden fest.