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Nach dem Gesellenbrief: Fort- und Weiterbildung

Was kannst du als gelernter Zugvorbereiter darauf aufbauen?

Einleitung

Wenn du als Zugbereitsteller ausgelernt hast, hast du ein fachliches Fundament, auf dem du viel aufbauen kannst. Berufsausbildungen sind so gemacht, dass ein Geselle weiterkommen kann — entweder durch eine tiefere Spezialisierung in der Branche oder durch ein weiterführendes Studium in Richtung einer technischen oder einer Führungsrolle.

Kurse und Spezialisierung in der Branche

Der schnellste Weg weiter führt über Weiterbildung in Form von Kursen. Die Branche und die Arbeitsmarktausbildungen bieten kürzere Verläufe an, in denen du neue Nachweise erwerben, den Umgang mit neuer Ausrüstung lernen oder dich in besondere Aufgaben vertiefen kannst. Das hält dich auf dem Laufenden und kann Aufgaben eröffnen, die du sonst nicht ausführen dürftest.

  • 01Kurze Kurse und Nachweise, die erweitern, was du darfst und kannst
  • 02Spezialisierung auf bestimmtes Gerät, bestimmte Ausrüstung oder bestimmte Arbeitsbereiche
  • 03Weiterqualifizierung, wenn sich Züge und Technik weiterentwickeln

Der Weg in die Führung

Mit Erfahrung kannst du mehr Verantwortung übernehmen — als derjenige, der Neue einarbeitet, die Arbeit koordiniert oder als Arbeitsleiter fungiert. Willst du diesen Weg, können Führungskurse und Weiterbildung in Planung und Personalführung ein guter nächster Schritt sein.

Weiterführende Ausbildung

Ein Gesellenbrief kann auch ein Sprungbrett zu einem weiterführenden Studium sein. Viele Berufsausgebildete bauen mit einem Berufsakademiestudium weiter — zum Beispiel in Logistik, Transport oder Technik —, das typischerweise ein paar Jahre dauert und Theorie mit praxisnahem Wissen verbindet. Machst du unterwegs eine eux, hast du außerdem die gymnasialen Fächer, die zum Weiterstudieren verlangt werden können.

Halte dir die Möglichkeiten offen

Das Wichtigste, was du aus der Ausbildung mitnimmst, ist die Fähigkeit, sicher, selbstständig und verantwortungsvoll zu arbeiten. Diese Kompetenzen reichen weit über die Zugbereitstellung hinaus und machen es leichter, später das Gleis zu wechseln, wenn du Lust auf etwas Neues bekommst.

Ein Gesellenbrief schließt keine Türen — er öffnet die, von denen du nicht wusstest, dass es sie gibt.