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Präzision, Qualität und Sorgfalt

Fehlerfrei in sehr kleinem Maßstab arbeiten

Einleitung

In den meisten Handwerken lässt sich eine kleine Ungenauigkeit hinterher korrigieren. Im Uhrmacherhandwerk kann ein falsch platziertes Staubkorn oder ein verbogenes Teil bedeuten, dass eine Uhr nicht läuft. Deshalb ist Qualität hier nichts, was du zum Schluss prüfst — sie ist etwas, das du in jeden Arbeitsschritt einbaust.

Sauberkeit

Ein sauberer Arbeitsplatz und saubere Teile sind eine Voraussetzung. Staub und Schmutz sind die Feinde eines Uhrwerks, also arbeitest du mit sauberen Händen, sauberem Werkzeug und einer aufgeräumten Tischplatte.

Präzision

Du arbeitest mit Teilen, die sehr klein sind. Das erfordert ruhige Hände, gute Vergrößerung und Geduld. Langsam vorzugehen heißt nicht, langsam zu sein — es heißt, richtig zu arbeiten.

Qualität

  • 01Schmiere nur an den richtigen Stellen mit den richtigen Mengen
  • 02Prüfe den Gang nach dem Zusammenbau — geht die Uhr genau?
  • 03Verwende nur Teile und Mittel, die zur Aufgabe passen
  • 04Erfülle die Erwartung des Kunden an eine Uhr, die funktioniert

Pass auf dich auf

Feine Arbeit belastet mit der Zeit Augen, Nacken und Rücken. Gute Beleuchtung, eine gute Arbeitshaltung und Pausen halten dich scharf und gesund in einem Beruf, den du ein Leben lang ausüben kannst.

Einen guten Uhrmacher erkennt man nicht an der Geschwindigkeit, sondern daran, dass die Uhr noch lange, nachdem sie den Tisch verlassen hat, genau geht.