Die Elektrikerausbildung ändert zum 1. August 2026 ihre Struktur mit einer neuen Form der Gesellenprüfung, zwei Fachrichtungen und verschärften Zugangsvoraussetzungen für den Hauptkurs. Hier ist der Überblick über den Verlauf, die Anforderungen und das, was neu ist.
Einleitung
Zum 1. August 2026 treten neue Regeln für die Elektrikerausbildung in Kraft. Die Struktur wird an mehreren Punkten angepasst — unter anderem Prüfungsform der Gesellenprüfung, Fachrichtungswahl und Zugangsvoraussetzungen. (Quelle: retsnyt.dk — BEK über neue Regeln für die Elektrikerausbildung ab Aug. 2026 + aarhustech.dk/elektriker)
Ausbildungsstruktur
| Phase | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Grundforløb (Grundlehrgang) | ~40 Wochen | Berufsschule. Grundlegende Elektrotechnik, Sicherheit, Vorschriften. Bestanden mit mindestens 02 in bestimmten Fächern. |
| Hauptkurs (Lehre) | Der Rest von ~4,5–5 Jahren | Wechsel von Praktikum und Schulaufenthalten. Die Fachrichtung wird zu Beginn des Hauptkurses gewählt. |
| Gesellenprüfung | Zwei Teilprüfungen | Neue Struktur ab 2026. Anforderung: Durchschnitt 2,0 in den Grundfächern für den Gesellenbrief. |
Zugangsvoraussetzungen für den Hauptlehrgang
Nach der neuen Regelung ist ein bestandener Grundverlauf mit mindestens der Note 02 in den spezifischen Fächern erforderlich — sowie die entsprechenden Zertifikate — um in den Hauptverlauf überzugehen.
Zwei Fachrichtungen
- 01Elektriker 1 (Niveau 4) — breites Generalistenprofil mit Fokus auf Installations- und Serviceaufgaben.
- 02Elektriker 2 (Niveau 4) — Vertiefung in Automatisierung, Energieoptimierung oder maritimen Installationen.
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