Wärmepumpen sind eine wachsende Aufgabe für den Elektriker. Hier sind die Regeln für den festen Anschluss, den Sicherheitsschalter, den Schutzbereich von Propan-Wärmepumpen, Ableitstrom und RCD, die Anmeldung und den eigenen Stromkreis — und warum das F-Gas-Verbot ab 1. Januar 2027 R290 verbreitet macht.
Einleitung
Eine Wärmepumpe ist ein elektrisches Gerät, das Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser ins Haus bringt. Wird ein Öl- oder Gaskessel ausgetauscht, kommt oft eine Wärmepumpe. Das schafft Arbeit für den Elektriker: die Wärmepumpe muss fest angeschlossen werden, den richtigen Schutz haben und beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Wo sind die Wärmepumpen?
Die Grafik zeigt, welcher Anteil der Wohngebäude aus jedem Jahrzehnt eine im BBR erfasste Wärmepumpe hat. Achte darauf, dass die Kurve in der Mitte am niedrigsten ist. Die ältesten und die neuesten Häuser haben am häufigsten eine Wärmepumpe. Häuser aus den 1960ern und 1970ern haben öfter Fernwärme oder einen eigenen Kessel. Dort können die nächsten Umstellungen kommen.
Wer darf anschließen?
Der feste Anschluss einer Wärmepumpe darf von einem autorisierten Elektroinstallationsunternehmen ausgeführt werden. Er darf auch von einem Unternehmen ausgeführt werden, das gewerblich Wärmepumpen herstellt oder wartet.