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Artikel·Rezeptionist·Lohn und Bedingungen

Lohn und Anstellungsbedingungen als Auszubildender und Ausgelernter

Ausbildungsvergütung, Tarifvertrag und was es bedeutet, Fachkraft zu sein

Einleitung

Einer der großen Vorteile einer Berufsausbildung ist, dass du Gehalt bekommst, während du im Praktikum bist. Du bist also nicht Studentin oder Student ohne Einkommen, sondern Azubi mit einem Ausbildungsvertrag und einem Arbeitsplatz. Hier sehen wir uns an, wie deine Vergütung aufgebaut ist und was es bedeutet, eine Fachqualifikation zu erwerben.

Ausbildungsvergütung während der Praxisphase

Wenn du dein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb machst, bekommst du Auszubildendenlohn. Das Prinzip ist, dass der Lohn im Laufe der Ausbildung stufenweise steigt — am Anfang verdienst du weniger und mehr, je weiter du gekommen bist, weil du nach und nach mehr zum Betrieb beiträgst. Die konkreten Sätze werden im Tarifvertrag des Bereichs festgelegt und regelmäßig angepasst, deshalb solltest du die aktuellen Beträge immer im geltenden Tarifvertrag oder bei deiner Schule nachsehen.

Was ist ein Tarifvertrag

Ein Tarifvertrag ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgebern und der Gewerkschaft der Arbeitnehmer über Lohn und Arbeitsbedingungen in einem Bereich. Er legt unter anderem Mindestlohn, Arbeitszeit, Zuschläge für ungünstige Arbeitszeiten, Altersvorsorge und Urlaub fest. Im Hotel- und Gaststättengewerbe gibt es Tarifverträge, die genau dieses Feld abdecken.

  • 01Lohn und Lohnsteigerungen im Lauf der Ausbildung
  • 02Arbeitszeit und Regeln für Überstunden
  • 03Zuschläge für Abend-, Nacht- und Wochenendarbeit
  • 04Rentenbeitrag und Urlaubsgeld

Bedingungen in einem Beruf mit wechselnden Arbeitszeiten

Die Rezeption ist oft außerhalb der üblichen Bürozeiten besetzt — abends, an Wochenenden und mancherorts nachts. Deshalb enthalten viele Anstellungen Schichtpläne und Zuschläge für ungünstige Arbeitszeiten. Das gehört zum Alltag der Branche und ist etwas, das du in deine Überlegungen einbeziehen solltest, wenn du deinen Arbeitsplatz wählst.

Eine abgeschlossene Berufsausbildung zählt

Wenn du die Ausbildung bestehst, bist du gelernter Rezeptionist. Das ist ein Nachweis darüber, dass du dokumentierte Kompetenzen hast, und es führt in der Regel zu besseren Lohn- und Anstellungsbedingungen als ungelernte Arbeit in derselben Rolle. Viele Tarifverträge unterscheiden direkt zwischen Gelernten und Ungelernten, sodass sich der Gesellenbrief auf der Lohnabrechnung auszahlen kann.

So bleibst du auf dem Laufenden

Lohnsätze und Bedingungen ändern sich mit der Zeit. Willst du die aktuellen Zahlen kennen, sind die besten Quellen der geltende Tarifvertrag der Branche, eine passende Gewerkschaft und deine eigene Schule. Verlass dich nicht auf Zahlen, die du vor ein paar Jahren gehört hast — sie werden laufend angepasst.