Bereit für die Prüfung — die periodische Hauptuntersuchung und die Rolle der Werkstatt
Die Vorschriften, die typischen Fehler und die professionelle Vorbereitung
Einleitung
Die periodische Hauptuntersuchung ist die Stichprobe der Gesellschaft darauf, dass die Fahrzeuge auf den Straßen sicher und umweltseitig in Ordnung sind. Für die Werkstatt ist die Vorbereitung auf die Untersuchung eine klassische Aufgabe: Der Kunde will das Fahrzeug ohne Mängel durch die Prüfung bringen, und deine Fachlichkeit entscheidet, ob das im ersten Anlauf gelingt. Die Regeln stehen in der Verordnung über Genehmigung und Untersuchung von Fahrzeugen, und Færdselsstyrelsen verwaltet die Ladungen zur Untersuchung.
Wann muss das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung?
Ein gewöhnlicher Pkw zur privaten Nutzung muss zum ersten Mal 4 Jahre nach der Erstzulassung zur periodischen Hauptuntersuchung und danach alle 2 Jahre. Die Halterin oder der Halter bekommt etwa 8 Wochen vor der Frist eine Aufforderung von Færdselsstyrelsen (der dänischen Verkehrsbehörde) über Digital Post. Bestimmte Fahrzeuge, z. B. Taxis, haben kürzere Intervalle. Wird das Fahrzeug nicht fristgerecht untersucht und zugelassen, kann das mit einem Bußgeld und am Ende mit dem Einzug der Kennzeichen enden.
Die Prüfergebnisse
- 01Bestanden — das Fahrzeug erfüllt die Anforderungen.
- 02Bedingt zugelassen — es gibt Mängel, die behoben werden müssen, das Fahrzeug muss aber nicht erneut vorgeführt werden.
- 03Nachprüfung — die Mängel sind so wesentlich, dass das Fahrzeug nach der Reparatur erneut vorgeführt werden muss, in der Regel innerhalb einer festgesetzten Frist.
- 04Fahrverbot — das Fahrzeug ist so gefährlich, dass es die Prüfstelle nicht aus eigener Kraft verlassen darf.
Hier fallen die Autos am häufigsten
| Bereich | Typischer Fehler | Kontrolle der Werkstatt |
|---|---|---|
| Leuchten | Defekte Lampen, falsche Scheinwerfereinstellung | Alle Funktionen + Scheinwerfer-Einstellgerät |
| Bremsen | Ungleichmäßige Bremswirkung, verschlissene Scheiben/Beläge, Rost an den Hinterradbremsen | Rollenbremsprüfstand, Sichtkontrolle, Handbremse |
| Lenkung und Fahrwerk | Spiel in Spurstangenköpfen, Traggelenken und Buchsen | Kontrolle auf der Hebebühne mit Spieltester und Handkraft |
| Belag | Profiltiefe unter der gesetzlichen Anforderung von 1,6 mm, Schäden, Alterungsrisse | Tiefenmessung in mehreren Spuren, Sichtkontrolle der Seiten |
| Abgas/Umwelt | Undichtigkeiten, Rauch, Fehler bei der Emissionsmessung | Sichtkontrolle + prüfen, dass die Motorkontrollleuchte aus ist |
| Karosserie | Durchrostungen in tragenden Teilen, scharfe Kanten | Systematische Unterbodenkontrolle auf der Hebebühne |
Eine professionelle Vorbereitung ist ein systematischer Durchgang, kein Ratespiel. Fahr das Auto auf die Hebebühne und geh es jedes Mal in derselben Reihenfolge durch: Leuchten und Signaleinrichtungen, Bremsen auf dem Prüfstand, Lenkung und Fahrwerk auf Spiel, Reifen und Felgen, Abgasanlage, tragende Teile der Karosserie und zuletzt die Sicherheitsausstattung im Innenraum wie Gurte und Hupe. Notiere alles auf der Auftragskarte — auch das, was in Ordnung ist. So sieht der Kunde, was geprüft wurde, und du kannst dich auf die Dokumentation stützen, falls später eine Diskussion entsteht.
Beratung ist Teil der Aufgabe
Manchmal findest du Fehler, die im Verhältnis zum Wert des Fahrzeugs keine Reparatur tragen. Hier gehört ehrliche Beratung zur Fachlichkeit: Der Kunde muss den Umfang, den Preis und die Alternativen kennen, bevor Geld ausgegeben wird. Und findest du einen sicherheitskritischen Fehler — z. B. eine durchgerostete Bremsleitung — muss der Kunde klar erfahren, dass das Fahrzeug nicht fahren sollte, bevor es repariert ist, unabhängig davon, was die Frist für die Hauptuntersuchung sagt.
“Das Ziel ist nicht, das Fahrzeug durch die Hauptuntersuchung zu schmuggeln — das Ziel ist, dass es das Bestehen verdient.”
— Vorbereitung auf die Fahrzeugprüfung, die Grundregel der Werkstatt