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Artikel·Schiffsmonteur·Weiterbildung

Fort- und Weiterbildung – so baust du auf

Vom ausgebildeten Schiffsmonteur zum Techniker, Schiffsingenieur oder zur Führungskraft

Einleitung

Eine der Stärken einer Berufsausbildung ist, dass sie die Türen nicht schließt – sie öffnet sie. Mit dem Gesellenbrief als Schiffsmonteur hast du ein starkes fachliches Fundament, auf dem du weiterbauen kannst, wenn du Lust auf mehr Verantwortung, mehr Theorie oder eine ganz neue Richtung bekommst.

Kurse und Zertifikate

Der einfachste Weg, dich weiterzuentwickeln, führt über Weiterbildung in Form kürzerer Kurse. Das können neue Schweißzertifikate sein, Kurse zu bestimmten Motortypen, Hydraulik, Kühlsystemen oder besonderer Ausrüstung. Solche Kurse machen dich vielseitiger und können dir Zugang zu Aufgaben verschaffen, die du sonst nicht ausführen dürftest.

Kurze und mittellange weiterführende Ausbildungen

Willst du weiter zu einer richtigen Ausbildung, ist der Produktionstechnologe eine naheliegende Möglichkeit. Das ist eine kurze weiterführende Ausbildung, in der dein Handwerk mit Produktion, Planung und Technik verbunden wird. Träumst du davon, die Verantwortung für große Maschinenanlagen zu tragen, ist der Maschinenmeister ein klassischer Weg für Leute mit technischem Hintergrund.

EUX gibt dir sofort mehr Möglichkeiten

Entscheidest du dich, die Ausbildung als EUX statt als gewöhnliche EUD zu machen, bekommst du sowohl den Gesellenbrief als auch einen gymnasialen Abschluss. Das gibt dir direkten Zugang zu weiterführenden Studiengängen, gleichberechtigt mit anderen gymnasialen Bildungsgängen. Der EUX-Verlauf dauert etwas länger als die gewöhnliche Berufsausbildung, dafür stehen dir am Ende mehr Wege offen.

In Richtung Führung und Spezialisierung

Mit Erfahrung kannst du dich auch zu Arbeitsleiter- und Vorarbeiterrollen entwickeln oder dich als Experte für bestimmte Systeme spezialisieren. Diplomausbildungen und Führungskurse lassen sich neben der Arbeit absolvieren und sind ein guter Weg, wenn du mehr Verantwortung willst, ohne das Fach ganz zu verlassen.

RichtungBeispiel für einen WegNiveau
Breiteres HandwerkSchweißzertifikate und FachkurseWeiterbildung
Technik und ProduktionProduktionstechnologeKurze weiterführende Ausbildung
MaschinenanlagenMaschinenmeister (ggf. über einen Zugangskurs)Mittellange Hochschulausbildung
Der IngenieurwegVorbereitungskurs und danach DiplomingenieurMittellange/lange Hochschulausbildung
FührungDiplom- und Führungsausbildungen neben dem JobFort-/Weiterbildung

Unabhängig davon, welchen Weg du wählst, ist der Punkt derselbe: Der Gesellenbrief ist ein Sprungbrett. Wie hoch du springen willst, bestimmst du selbst.