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Werde Garten- und Landschaftsbauer

Gestalte Gärten, Parks und Plätze — im Freien, das ganze Jahr über

2026-06-14·5 Min Lesezeit

Der Garten- und Landschaftsbauer schafft das Grüne: Terrassen und Beläge, Bepflanzung, Rasenflächen, Mauern, Treppen und Entwässerung. Es ist ein vielseitiger Außenberuf mit sichtbarem Ergebnis, fachlichem Stolz und einem direkten Weg vom Lehrling zum Gesellen — mit Lohn während der Ausbildung. Hier ist, warum du den Beruf in Betracht ziehen solltest.

Einleitung

Ein Garten- und Landschaftsbauer gestaltet und pflegt Außenanlagen: verlegt Platten und Pflastersteine, baut Treppen, Einfassungen und Stützmauern, pflanzt Bäume, Hecken und Beete, sät und pflegt Rasenflächen und steuert die Entwässerung, damit das Wasser richtig abläuft. Du arbeitest in Gärten, Parks, Wohngebieten, auf Friedhöfen und entlang von Straßen — im Freien, das ganze Jahr über, und du siehst, wie deine Arbeit wächst und zu etwas Schönem wird.

Warum gerade dieser Beruf?

Weil es eines der vielseitigsten Handwerke ist: In der einen Woche verlegst du Beläge mit präzisem Gefälle, in der nächsten pflanzt du oder legst einen Rasen an. Du arbeitest mit Erde, Stein, Pflanzen und Wasser und verbindest Hand und Kopf — du misst auf, berechnest Pflanzen-, Boden- und Materialmengen und wählst die richtige Lösung. Du verdienst während der Ausbildung Lohn, und der Weg vom Lehrling zum Gesellen ist klar vorgezeichnet.

  • 01Im Freien und abwechslungsreich — Stein, Erde, Pflanzen, Gras und Wasser im selben Handwerk.
  • 02Sichtbares Ergebnis — du gehst nach Hause und kannst auf eine Terrasse, ein Beet oder einen Rasen zeigen, den du geschaffen hast.
  • 03Lohn während der Ausbildung — du verdienst vom ersten Tag im Praktikum an.
  • 04Grünes Profil — du arbeitest in der Praxis mit Natur, Regenwasser und Biodiversität.
  • 05Weiterer Weg — vom Auszubildenden zum Gesellen und weiter zum Vorarbeiter, Bauleiter oder eigenen Unternehmen.

Was muss man können — und lernen?

Du musst eine Zeichnung lesen, Höhen und Gefälle abstecken, einen Belag richtig aufbauen (Planum, Frostschutzschicht, Tragschicht, Abziehen, Oberfläche), Steine im Muster verlegen, nach dem Pflanzstandard pflanzen, Rasen aussäen und pflegen können — und Materialien aufmessen, sodass weder zu wenig noch zu viel bestellt wird. Garten- und Landschaftsbauer ist eine Berufsausbildung (EUD): Du wechselst zwischen Schule und Praktikum in einem Betrieb.

  • 01Befestigungen — Planum, Frostschutzschicht, Tragschicht, Abgleich und Oberfläche nach NfA 1992 und DS 1136.
  • 02Bepflanzung — Pflanzabstand, Verband, Pflanztiefe und Eingangskontrolle nach Plantestandard.
  • 03Rasen — Bodenvorbereitung, Saatmenge, Düngung und Anlegevorgaben.
  • 04Gefälle und Entwässerung — Promille, Höhenkoten und Drainage, damit das Wasser richtig abläuft.
  • 05Aufmaß — Fläche, Volumen, Pflanzenanzahl und Materialmengen anhand der konkreten Maße.

So fängst du an

Beginnen Sie mit dem Grundlehrgang an einer Berufsschule und suchen Sie sich einen Ausbildungsplatz in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Sie müssen nicht alles im Voraus können — Sie sollten Lust haben, draußen mit den Händen zu arbeiten und etwas zu schaffen, das hält und wächst. Möchten Sie zuerst ein Gefühl für den Beruf bekommen, dann legen Sie ein kostenloses Konto an und sehen Sie sich hier die Artikel, Rechner und Beiträge an.

Das Beste am Handwerk ist, dass man etwas schafft, das wächst. Wenn die Terrasse mit dem richtigen Gefälle liegt und das Beet sprießt, weiß man, dass das ordentliche Arbeit ist — und es wird mit den Jahren nur schöner.