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Reinigungsausrüstung und -maschinen

Der Wagen, der Staubsauger, die Scheuersaugmaschine und Dampf

2026-07-19·11 min Lesezeit

Gute Ausrüstung ist die halbe Miete für ein gutes Ergebnis. Hier geht es um den Aufbau des Reinigungswagens, die Filterklassen des Staubsaugers (Staubklasse L/M/H und HEPA), die Scheuersaugmaschine, die Einscheiben-/Padmaschine und die Dampfreinigung — mit der Auswahl nach Aufgabe und der täglichen Pflege.

Einleitung

Ein Reinigungstechniker arbeitet mit einem ganzen System von Ausrüstung, und die Wahl bestimmt Qualität, Zeit und Ergonomie zugleich. Dieser Artikel gibt den Überblick: vom Reinigungswagen, der alles trägt, über den Staubsauger und seine Filterung bis zu den Bodenmaschinen und der Dampfreinigung. Konkrete Modelle, Kapazitäten und Filterklassen stehen auf dem Datenblatt der Maschine — hier erklären wir die Prinzipien, damit du richtig wählen kannst.

Der Reinigungswagen

Der Reinigungswagen ist der Dreh- und Angelpunkt des Arbeitsplatzes: Er bündelt Mittel, Tücher, Mopps, Beutel und Geräte, sodass alles zur Hand ist und der Mitarbeiter nicht hin und her laufen muss. Ein guter Wagen ist auch ein Hygienewerkzeug, weil er reine und unreine Ausrüstung sowie die verschiedenen Farbzonen physisch trennt.

  • 01Rein und unrein getrennt — saubere Tücher/Mopps werden von benutzten getrennt gehalten (z. B. geschlossener Beutel/Behälter für benutzte).
  • 02Farbzonen getrennt — Platz, um rote/gelbe/blaue/grüne Ausrüstung voneinander zu trennen, sodass die Farbcodierung eingehalten wird.
  • 03Vorbefeuchtung/Aufschließen — Boxen für vorbefeuchtete Tücher und Mopps, damit Feuchtigkeit und Dosierung gleichmäßig sind.
  • 04Dosierte Chemie — Konzentrat und Dosiergeräte, damit richtig gemischt und nicht überdosiert wird.
  • 05Abfall und Verbrauchsmaterial — Beutel, Papier, Seife zum Auffüllen; Deckel über offenen Behältern.

Der Staubsauger und die Filterung

Ein Staubsauger ist nur so gut wie sein Filter: Saugt er feinen Staub auf und bläst ihn wieder heraus, hat er den Schmutz verlagert, nicht entfernt. Zwei Begriffe sind wichtig — die Staubklasse (für wie gefährlichen Staub die Maschine verwendet werden darf) und HEPA (die Wirksamkeit des Filters bei feinen Partikeln).

Staubklasse L, M und H

Industrie- und Profi-Staubsauger werden nach der Norm EN 60335-2-69 in drei Staubklassen danach eingeteilt, für wie gesundheitsschädlichen Staub sie zugelassen sind. Die Klasse legt eine Anforderung an den Abscheidegrad fest:

StaubklasseFiltrationsgradFür z. B.
L (geringe Gefahr)Hält ≥ 99 % zurück (max. Durchlass 1 %)Gewöhnlicher Haushalts-/Bürostaub, ungefährlicher Staub.
M (mittlere Gefahr)Hält ≥ 99,9 % zurück (max. 0,1 %)z. B. Holzstaub und ein Teil des mineralischen Staubs.
H (hohe Gefahr)Hält ≥ 99,995 % zurück (max. 0,005 %)Gesundheitsschädlicher/krebserzeugender Staub, zum Beispiel Asbest, Schimmelsporen.

HEPA-Filter (EN 1822)

HEPA (High Efficiency Particulate Air) ist eine Filterklasse, die in EN 1822 definiert ist. Die beiden für die Reinigung relevanten Klassen sind H13 und H14, die zum Beispiel im Gesundheitswesen interessant sind und überall dort, wo Allergene und Feinstaub aus der Luft müssen:

HEPA-KlasseWirkungsgrad (bei MPPS)Typische Verwendung
H13≥ 99,95 %Standard u. a. im Gesundheitssektor.
H14≥ 99,995 %Schärfere Anforderungen, z. B. Reinraum.

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