Reinigungskräfte haben ein 2-3-mal höheres Risiko, Asthma zu bekommen, als die übrige Bevölkerung. Spray ist einer der Gründe: Die Tröpfchen schweben in der Luft, und du atmest sie ein. Hier sind die fünf Ratschläge des NFA, was NIR Rengøring sagt und wie du das Etikett liest.
Einleitung
Das Nationale Forschungszentrum für Arbeitsumwelt (NFA) schreibt, dass Reinigungskräfte ein 2-3-mal höheres Risiko für Asthma und asthmaähnliche Symptome haben als die übrige Bevölkerung. Reinigungsmittel, die in die Luft gesprüht werden, sind eine der Ursachen.
Warum Spray ein Problem ist
Wenn du sprühst, wird das Mittel zu einer Wolke aus kleinen Tröpfchen — einem Aerosol. Ein Teil landet auf der Fläche, aber ein Teil bleibt in der Luft, und den atmest du ein. NIR Rengøring schreibt deshalb: «Vom Sprühen verschiedener Flüssigkeiten wird abgeraten, weil Aerosole entstehen, die eingeatmet werden und mögliche Allergien und chemische Reizungen zur Folge haben.»
Fünf Tipps vom NFA
- 01Verzichte so weit wie möglich auf Sprühprodukte. Besonders Spraydosen sind ein Problem.
- 02Überlege, ob das Produkt auf andere Weise aufgetragen werden kann.
- 03Wenn du sprühen musst, sprühe dicht in ein Tuch — höchstens 1 cm Abstand.
- 04Vermeide Sprühprodukte mit starken Säuren und Basen und — sicherheitshalber — Produkte mit quartären Ammoniumverbindungen.
- 05Ersetze Produkte mit unerwünschten Stoffen durch Produkte mit bekannten, untersuchten Stoffen.
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