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Farbcodierung gegen Kreuzkontamination

Eine Farbe, ein Raum — rot, gelb, blau, grün

Farbcodierte Ausrüstung verhindert, dass Bakterien z. B. von der Toilette in die Küche getragen werden. Die Anleitung zeigt ein verbreitetes dänisches Modell und die festen Regeln für die Anwendung — damit das ganze Team nach demselben System arbeitet. Die Farbzuordnung ist kein Gesetz, sondern eine verbreitete Praxis, die der Betrieb selbst beschließt und aushängt.

  1. Den Zweck verstehen

    Farbcodierung verringert Kreuzkontamination — also dass Bakterien von einem Bereich in einen anderen getragen werden, z. B. von der Toilette in die Küche. Das ist besonders kritisch unter HACCP in Lebensmittelbetrieben und Großküchen.

  2. Das verbreitete dänische Modell kennen

    Ein verbreitetes Modell in Einrichtungen/Hotels ist: Rot = Toiletten/Sanitär, Gelb = Küche/Zubereitung, Blau = allgemeine Oberflächen (Tische, Fensterbänke, Elektronik, Flure), Grün = Hochreinigung (Spiegel, Glas, Chrom). Das Modell ist der Ausgangspunkt — keine Musterlösung.

    RotToilette/SanitärGelbKücheBlauAllgemeine FlächenGrünHochreinigung/Glas
  3. Eine Farbe bleibt in einer Zone

    Ein Tuch oder Mopp in einer bestimmten Farbe bleibt in seiner Zone und wird nie in eine andere gebracht. Das rote Toilettentuch darf nie auf einer Küchenarbeitsplatte landen. Bist du dir bei der Zone einer Fläche unsicher, folge der ausgehängten Übersicht am Arbeitsplatz.

    Rote Ausrüstung verlässt nie die Toilette.

  4. Gebrauchte von sauberer Ausrüstung trennen

    Sammle gebrauchte Tücher und Mopps getrennt von sauberen in geschlossenen Behältern oder gekennzeichneten Wäschesäcken (Moppnetze). Farbkodiere auch die Säcke, damit schmutzige Ausrüstung beim Transport zur Wäsche nicht vermischt wird.

  5. Richtig waschen ohne Weichspüler

    Wasche Mikrofaser nach dem Datenblatt — 60 °C ist verbreitete Praxis. Unter NIR Reinigung 2.1 (Krankenhäuser, Primärversorgung, Kitas und Schulen) müssen Tücher und Mopps eine Thermodesinfektion bei mindestens 80 °C für 10 Minuten vertragen. Verwende NIEMALS Weichspüler — er hinterlässt einen Film, der die Fasern inaktiviert. Tausche beschädigte oder verfärbte Ausrüstung sofort aus.

    Verbreitete Praxis60 °CNIR Reinigungmin. 80 °C für 10 min
  6. Das System dokumentieren und aushängen

    Lege den eigenen Farbcode des Arbeitsplatzes fest, trage ihn in den Reinigungsplan ein und hänge die Übersicht gut sichtbar an allen Wagen und Lagern auf. In Lebensmittelbetrieben muss die Farbcodierung Teil des HACCP-Plans sein — befolge immer die örtlichen HACCP-Verfahren.

Quelle

Erstellt nach SUS-Material und Vileda (Hygienekonzept) über Discebos Artikel zur Farbkodierung; Waschtemperaturen nach SUS «Mikrofiber»/NorthClean.

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