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Systematische Reinigung eines Raums

Von oben nach unten, von sauber nach schmutzig

Ein sauberes und hygienisches Ergebnis entsteht durch System — nicht nur durch Muskelkraft. Die Anleitung zeigt eine feste Arbeitsreihenfolge für einen Raum, aufgebaut auf dem Sinnerschen Kreis (Chemie, Mechanik, Temperatur, Zeit) und auf dem Prinzip, von oben nach unten und von sauber nach schmutzig zu arbeiten, damit du nicht verschmutzt, was du gerade gereinigt hast.

  1. In Sinners Kreis denken

    Das Reinigungsergebnis wird von vier Faktoren bestimmt, die zusammen 100 % ergeben: Chemie, Mechanik, Temperatur und Zeit. Drehst du einen hoch, kann ein anderer oft heruntergefahren werden — kannst du z. B. nicht schrubben (wenig Mechanik), gleichst du mit längerer Einwirkzeit, höherer Temperatur oder einem stärkeren Mittel aus (im Rahmen dessen, was die Oberfläche verträgt).

    FaktorenChemie · Mechanik · Temp. · Zeit
  2. Wagen und farbcodierte Ausrüstung vorbereiten

    Bestücke den Reinigungswagen mit der farbcodierten Ausrüstung, die du brauchst: Tücher und Mopps in den richtigen Farben, dosiere die Gebrauchslösung nach Etikett und nimm Müllbeutel und Nachfüllware (Seife, Papier) mit. So vermeidest du Hin- und Herlaufen — und das Greifen zur falschen Ausrüstung.

  3. Zuerst aufräumen und Abfall entfernen

    Leere Abfallkörbe, sammle losen Abfall ein und räume freie Flächen ab, bevor du reinigst. Es ist schwer, einen Tisch voller Gegenstände abzuwischen, und loser Schmutz, der herumliegt, verteilt sich bei der Nassreinigung leicht.

  4. Von oben nach unten arbeiten

    Beginne oben (Regale, waagerechte Kanten, Einrichtung) und arbeite dich nach unten zum Boden. Staub und Schmutz fallen nach unten — machst du den Boden zuerst, musst du ihn wiederholen, wenn du danach oben abwischst.

    Der Boden ist immer der letzte Schritt im Raum.

  5. In festem Muster von sauber nach schmutzig arbeiten

    Geh systematisch in einer Richtung durch den Raum (z. B. im Uhrzeigersinn) und arbeite von den saubersten Flächen zu den schmutzigsten, damit du Bakterien nicht in die falsche Richtung trägst. Ein festes Muster stellt sicher, dass keine Objektgruppe vergessen wird und du nichts doppelt machst.

  6. Staub trocken entfernen vor dem Nasswischen

    Nimm Staub mit trockener Mikrofaser auf, bevor du feucht wischst. Wischst du feucht über Staub, entstehen Schlamm und Streifen. Die Reihenfolge trocken → feucht gilt sowohl für Einrichtung als auch für den Boden.

  7. Hygienekritische Kontaktflächen priorisieren

    Kontaktflächen wie Türgriffe, Griffe, Schalter, Geländer und Armaturen werden von vielen berührt und sind hygienisch am wichtigsten. Wische sie gründlich mit einem feuchten Tuch ab (blaue Zone für allgemeine Flächen) — hier werden Keime am häufigsten übertragen.

  8. Den Boden zuletzt machen und Eigenkontrolle durchführen

    Schließe mit dem Boden ab und gehe dann den Raum durch: Sind die vier INSTA 800-Objektgruppen (Inventar, Wände, Boden, Decke) sauber, und gibt es keine sichtbaren Flecken oder Ansammlungen? Eine kurze Eigenkontrolle findet Fehler, bevor es die Qualitätskontrolle tut.

    ObjektgruppenInventar · Wände · Boden · Decke

Quelle

Erstellt nach SUS «Rengøringsudstyr og -metoder» / «Materialekendskab og rengøringskemi» (Sinnerscher Kreis) und den Objektgruppen von DS/INSTA 800-1.

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