Der SHK-Installateur sorgt dafür, dass das Wasser sauber hineinkommt, die Wärme verteilt wird und das Abwasser wieder sicher abgeleitet wird. Es ist ein Handwerk mit großer Nachfrage, gutem Lohn und einer niedrigen Einstiegsschwelle — und zugleich ein Beruf mit Verantwortung, denn du arbeitest mit Trinkwasser, Gas und Wärme, wo die Sicherheit stimmen muss. Hier erfährst du, warum du den Beruf in Betracht ziehen solltest.
Einleitung
Ein Installateur (SHK) installiert und wartet Wasser, Wärme, Abwasser und Gas — vom neuen Badezimmer in einem Einfamilienhaus bis hin zu großen Heizungs- und Lüftungsanlagen in Industrie und Einrichtungen. Du arbeitest mit Rohren, Fittings, Pumpen, Behältern und Ventilen, du nimmst Maße, berechnest Durchfluss und Druck und baust eine Lösung, die viele Jahre dicht hält. Es ist ein Beruf, bei dem du sowohl die Hände als auch den Kopf einsetzt.
Warum gerade dieser Beruf?
Weil immer Wasser und Wärme gebraucht werden. Überall wird gebaut, renoviert und energetisch optimiert, und Wärmepumpen, Fernwärme und energetische Sanierung beanspruchen tüchtige Installateure stark. Die Nachfrage ist stabil und hoch, und du kannst über eine Berufsausbildung mit Vergütung während des Praktikums einsteigen — anstatt fürs Lernen zu bezahlen.
- 01Große Nachfrage — der Branche fehlen Arbeitskräfte, daher sind Ausbildungsplätze und Jobs gut zu finden.
- 02Lohn während der Ausbildung — du verdienst vom ersten Tag im Praktikum an.
- 03Nie zwei gleiche Tage — die eine Woche ein Badezimmer, die nächste eine Heizungsanlage oder eine Fehlersuche.
- 04Du siehst das Ergebnis — eine Anlage, die funktioniert, ein fertiges Bad, eine Heizung, die überall ankommt.
- 05Weiterer Weg — vom Lehrling zum Gesellen und weiter zum konzessionierten SHK-Installateur, Vorarbeiter oder eigenen Betrieb.
Was muss man können — und lernen?
Du musst eine Zeichnung lesen, Rohre dicht verbinden (Löten, Pressen, Gewinde), nach Durchfluss und Druck dimensionieren und Hydraulik sowie Wärmelehre verstehen können. Teile der Sanitärarbeit — besonders Trinkwasser und Gas — unterliegen der Zulassungspflicht, und der vollständige Weg führt über die Berufsausbildung zum VVS-Energie-Fachmann und weiter zum zugelassenen Installateur.
- 01Rohrverbindung — Löten von Kupfer, Pressfittings, Gewinde und Abfluss.
- 02Hydraulik — Durchfluss, Geschwindigkeit, Druck und Pumpen in wasserführenden Anlagen.
- 03Wärmelehre — Wärmeleistung, Erwärmung und Ausdehnung in geschlossenen Anlagen.
- 04Trinkwasserhygiene — Rückflussverhinderung und Legionellen.
- 05Regelwerk — DS-Normen und das Bygningsreglement für Wasser, Heizung und Abwasser.
So fängst du an
Der übliche Weg ist die Berufsausbildung (Grundlehrgang + Hauptlehrgang) mit einer Lehrstelle in einem Sanitär- und Heizungsbetrieb. Viele Betriebe suchen aktiv nach Auszubildenden. Möchtest du zuerst ein Gefühl für das Handwerk bekommen, dann lege ein kostenloses Benutzerkonto an und schau dir hier die Artikel, Rechner und das Sortiment an — so weißt du, worauf du dich einlässt.
“Das Tollste am Handwerk ist, dass die Leute das, was ich mache, jeden einzelnen Tag nutzen — Wasser aus dem Hahn, Wärme im Heizkörper. Es muss einfach funktionieren, und ich bin derjenige, der dafür sorgt.”